Simon Réka Zsuzsanna: Die Zaubermargarete

Ich übersetzte dieses Märchen vor 1,5 Jahren. Jetzt zeige ich es euch mit Einverständnis der Autorin.
Das Original findet ihr hier.

Kapukki Pukka, der Waldwichtel saß in der Hügelseite, und knabberte Margaretenblütenblatt. Er schluckte sie mit so einem großen Hunger, wie vor Jahren nichts gegessen hat. Einzeln zupfte er die weichen, weißen Blütenblätter und schaute die sorglos schaukelnden Wolken.

– Du frisst wieder meine Margarete! – wütete jemand.- du, Schlingel… du!
– Komm hervor, wenn mit mir redest! – sagte Pukka ruhig, und stopfte sein Mund voll.
– Ich bin hier, du Schlafmütze… Blumenschlucker, ah, kein Blumenschlücker, Blumenverwüster… – hüpfte ein grün bärtigen, grün ohrigen Wichtel im grünen Narrenmütze auf den Pappelast herunter. Er war nicht größer wie eine Tulpe. – Du hast schon eine ganze Wiese aufgefresst!
– Hm… eine ganze Wiese? Was für ein Blödsinn ist das, bitte? Ich habe insgesamt 120 Blütenblätterchen gegessen, also ungefähr vier Margarete. Du hast nur vier Margarete auf der Wiese gezählt? – staunt Pukka.
– Was für ein Frechheit, es reicht aber! Weisst du nicht, wer ich bin? Weiss du nicht, mit wem sprichst du? – stampft der winzige Fremd mit seinen Bart rupfend.
– Nein. – sagte Pukka kaum hörbar, weil sein Mund war voll.
– Sappalot! – knurrte-murrte, puffte der Grünhaubiger. Er war so zornig, dass ganz lila von der Wut geworden war. Sogar die Vulkanen beneidet hätten, die Drachens nicht zu gedenken.
– Statt Wut, Zorn und Ärger, weshalb du so ausschaust wie ein Wolkenvater, sag einmal wer bist du! – beruhigte Pukka ihn. Er streckte sich auf dem Boden, legte sich die Hände unter seinem Kopf und staunte die tanzende, zappelige Schäfenwolke.
– Wer bin ich? Ich bin Elemer, der grüne, der Zwergekönig, meine Reichtum ist der grüne Wiese. Ich bin Erfinder, der Margareten, der Margaretenzüchter! – sagte Elemer, der Grüne bloß.
– Ah so! – schüttelte Pukka seinen Kopf. – Das bedeutet also, dass du am besten weiss, wie zauberhafte Eigenschaften haben die Margaretenblüten, wohl?
– Ja, ja, natürlich! – sagte der Zwerg stolz. – Nur jetzt fällt mir leider nicht ein. Hm…hm…
– Jaja, dann helfe ich dir, ich verrate dir. – sagte Pukka hämisch. – In Margaretenblüten haben Zauberkräfte. Ja, das stimmt! Wirken wie Heilbalsam. Alle winzige Blütenblatt ist Medikament gegen Wut, Unmut, Eifersucht sogar gegen Schummeln ist auch effizient. (wirksam)
– Ah, ja, richtig! Wie du sagst, fällt mir sofort ein. – schwindelte Elemer, der Grüne mit roter Wange.
– Du bist der Zwergekönig! In dein Herz gibt es sicher kein Wut, Unmut, Eifersucht und du kannst sicher nicht schwindeln! Also du brauchst sicher kein Margaretenblüten zu kosten.
– Nein, brauche ich nicht, nur zu, zum Schmökern, weißt du! – antwortete der grüne Zwerg, und so schnell fangt er an die Blütenblätter zu pflücken, dass man beneiden könnte.
Als seine beide Hand voll mit Blüten war, versteckte sich hinter die Birke, dass Pukka ihm nicht sehen könnte, und kostete die Margareten.
Pukka lachte, lachte mit ganzen Herzen vom Spaß und Froh!
– Hm… gut, schmeckt ganz lecker! Ich meine, ich muss vielmehr davon züchten. – erklärte der Zwergenkönig schmunzelnd.
– Ja, stimmt! – beistimmte Pukka, und zeigte ihn neben sich Platz. Aus seinem Handteller bietet er ihn mit weichen Blätterchen.
Ob die Margareten wirklich zauberhaften sind, muss man von Zwergen und Waldwichteln fragen. Pukkas Meinung nach wirkt es nur beim Zwergen und Wichteln, und er weiss das bestimmt! Wenn ein Gaude von dieser Schar vorbeikommt, frag ich ihn dann!

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