Was wirklich existiert… Seiltanz

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Schön langsam geht es vielleicht los.
Übersetzung: Clemens Prinz (Danke!)

53. Eintrag

„Dienstag, immer noch dieser verfluchte Dienstag. Diese Ortsgebundenheit macht mich verrückt. Scheinbar sind wir frei in Raum und Zeit. In Wirklichkeit aber können wir niemals frei sein. Wir schleppen so vieles mit uns herum, Lasten, von denen wir den größten Teil niemals ablegen können. Auch ich kann das nicht. Ich möchte aber so sehr, nur ein einziges Mal, einen Moment lang glauben, dass, was ich mir wünsche, in Erfüllung geht. Es gibt, es muss doch etwas geben, das in dieser verhunzten, häßlichen, verlogenen Welt erhalten bleibt, nicht gleich wieder verschwindet!?

Was wirklich existiert und bleibt, ist das Gefühl. Doch wie lange kann ein Gefühl so bleiben, wie es ist? Die Erinnerung ist ein sich ständig änderndes Gemisch. Ich schreibe es nieder, kopiere es hierher, wie es geschehen ist. Wenn das Skypesymbol auf dem Bildschirm blinkt oder der Messenger, oder irgendwas irgendwo blinkt. Das Gefühl dieses Moments kriegt man mit Ctrl+C und Ctrl+V nicht hierher. Das Herz, das bis in den Hals pocht, kann ich nicht beschreiben und auch nicht die große Angst, ob der auf der anderen Seite, der jetzt schreibt, das denkt, fühlt, was ich hier nun verstehe.
Und wenn ich die Nachrichten noch einmal lese, verändert sich die Bedeutung der Wörter, ohne diesen Schlagbohrer in der Brust werden sie plötzlich zu völlig unbedeutenden Silben.
Die Sprache ist von Vornherein eine Quelle für Missverständnisse. Sprechen, ohne anwesend zu sein, ist das Missverständnis selbst. Selbst wenn dir jemand gegenübersteht und zu dir spricht, ist das so; und wenn dann alles nur mehr virtuell geschieht…“

Reklámok

Über Mut und Weihnachten

51d2mvb8zgl-_ac_ul320_sr254320_Als Kritikerin und Webmaster bei Könyvmutatványosok, dürfte ich die 24. Tür “aufmachen”, und in Namen der Gruppe frohe Weihnachten wünschen. Nun, habe ich den Text übergesetzt, und wünsche Euch ein frohes Fest!

Hinter den Türen von unserem Adventskalender versteckten sich Bücher, Autoren und Erlebnisse. Einige davon zeigten sich tapfer und wagemutig vor, andere waren bescheidener.

Sie sind genauso, wie ihr seid, wir sind, wie wir werden möchten.

Hinter der 24. Tür ist ein (mir besonders) wichtiges und beliebtes Buch:
NadineBrun-Cosme & Olivier Tallec
Großer Wolf & kleiner Wolf
3.Band
Von der Kunst, das Glück wiederzufinden

Mehr als 8 Jahre folge ich die Karriere des Illustrators, bin voll engagiert von ihm, aber dieses Buch bleibt bis heute mein Liebling.

Beide Wölfe haben gleichzeitig das Obst gesehen, der große Wolf ist auf den Baum geklettert es zu holen, „da sah er die traurigen Augen des kleinen Wolfs.“ Mit zu viel Schwung geworfen. Und es war weg. Der große Wolf war supertraurig, so beleidigt, dass der kleine Wolf sich auf dem Weg machte, es wieder zu holen. Der große Wolf wartete, und wartete… aber er kehrte nicht zurück. „Was, wenn der kleine Wolf nicht zurückkehrt?“

Er sprang auf, und los. Es war schon fast dunkel, als er das Obst fand. Aber er wollte es nicht mehr. Er wollte nur den kleinen Wolf finden.


„Nur da auf dem Boden ein paar Spuren, die verrieten, dass der kleiner Wolf dort vorbeikommen sein musste. (…) Dann wurde es ringsum auf einmal hell. Überall Himmel. Der große Wolf hatte es geschafft: Er war auf der anderen Seite.“

Und natürlich hatte er seinen kleinen Wolf gefunden. „Dann ging er auf den Baum zu und schimpfte dabei vor sich hin, dass es man nicht so weit davonrennt, ohne vorher etwas zu sagen…“

Dann holte er das Obst hervor, und sagte nur: „Da, ich habe sie dir mitgebracht.“ Und es war so genug, schaute er den kleinen Wolf an, dessen Augen so anders strahlten. Und er fühlte sich wohl.“

Eine Geschichte über Mut weiterzugehen und vor allem über Mut angekommen zu sein. Als ich sie am Dienstag vorgelesen habe, habe ich nur verstanden: man braucht viel mehr Mut sich angek(/n)ommen zu fühlen, wie sich auf dem Weg machen zu können…

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Erzählkoffer Stunde im Kiga

Ich wünsche Euch diesen Mut. Das gemütliche Zuhause ist in uns drinnen, und die Liebe ist zwischen uns, Menschen. Müsste so sein.

Frohe und ruhevolle Weihnachten und guten Rutsch!

Bilder: http://www.milkbook.it/intervista-edizioni-clichy/

Gergő Grazban – Greg in Graz

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Abban a szerencsében lehetett részem, hogy Böszörményi Gyula könyvét, a Gergő és az álomfogók német fordítását Ausztriában is népszerűsíthetem. Így került néhány darab a Lesezentrumhoz, ahonnét hamarosan a grazi és stájer könyvtárakba kerül, sőt egyet ki is sorsolnak majd a hírlevélre feliratkozók között.

Nem csupán a magyar nyelvű változata népszerű a Gergő-sorozat első kötetének, hanem a német is. A recenziókat a hírlevél végén találjátok.

Ezúton is köszönet Böszörményi Gyulának és Cséplő Noéminek a nagylelkű felajánlásért és támogatásért!

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Ich dürfte am Montag einige Exemplare von Greg und die Traumfänger in Lesezentrum Steiermark abgeben. Das Buch ist auf Deutsch in 2007 unter Pseudnym Julius Besserman erschienen.
Der erste Band der Greg(Gergő) Reihe ist auch auf dem deutschen Sprachgebiet erfolgreich, sieht ihr die Rezensionen an!

Vielen Dank, lieber Gyula Böszörményi, Noémi Cséplő und Dr.,Mag. Verena Gangl!

 

Rezensionen auf Deutsch:
amazon.de
lovelybooks.de
Ehinger Bibliothek

Mi lenne, ha…

Ez egy remek Író Cimbora projekt, ahol Bertóti Johannával és Miklya Zsolttal próbálunk helyt állni, mert arra senki sem számított, hogy 920 rajz érkezik be.
Csalódást okozni meg nem a mi műfajunk, szóval a nem létező szabadidőmben ezzel foglalkozom, most épp a szakmai zsűri tagjaival.

Itt a képeket tartalmazó oldal: https://milennehablog.wordpress.com/

Itt az írásokat: http://irocimborak.blogspot.co.at/

Ez pedig Hadobács Luca képe, amihez én követtem el a szöveget.

Kiállításmegnyitó: június 4. 11 óra

FÉSZEK, Sárkányos Gyerekkönyvtár, Bp. Reviczky u. 1

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